Die heidnischen Einflüsse auf das Christentum
Das wahre Ausmaß des Einflusses des “babylonischen Weins”, also der heidnischen Lehren, wird erst deutlich, wenn die Rituale, Symbole und die Form der Anbetung mit der heutigen Praxis verglichen werden. Einzelne heidnische Riten und Vorstellungen, die bis in die Antike zurückreichen, findet man, so Veith, auch heute noch in verschiedenen Religionen – auch im Katholizismus. Die Namen der Götter haben sich geändert und natürlich gibt es Abweichungen, aber es kristallisieren sich teilweise dieselben Themen, dieselben Riten und das gleiche System der Anbetung heraus. Natürlich bedeutet das nicht, dass alles 1:1 ins Christentum übernommen wurde, aber der Einfluss ist sehr deutlich und lässt sich nicht durch eine zufällige Parallelentwicklung und schon gar nicht mit der Bibel erklären.
Der Pontiff
Der oberste Mittler
Der Titel “Pontifex Maximus” („der oberste Brückenbauer“), ein Titel des Papstes, kann in die Vergangenheit zurückverfolgt werden: Ursprünglich war damit die symbolische Brücke zwischen Menschen und Göttern gemeint. Der Titel unterstrich damit die Rolle des “obersten Mittlers” und wurde vom höchsten Priester (oberstes Mitglied des Collegium Pontificum) in Rom getragen. Seit der späten Republik wurde das Amt von führenden Politikern, später gewöhnlich von den Kaisern getragen. Kaiser Gratian verzichtete 382 n. Chr. auf den Titel. Ab dem 5. Jh. setzte sich unter Papst Leo I., Gelasius I. der Ehrentitel für den Bischof von Rom durch. Damit beanspruchten die Päpste die Nachfolge und das Höchstpriestertum des alten Rom.
Der Fußkuss
Von Päpsten wurde besonders im Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert der Fußkuss eingefordert, z. B. im Dictatus papae (1075): „Quod pedes illius solius omnes principes deosculentur“ („Dass allein seine [des Papstes] Füße alle Fürsten küssen sollen“. Der Fußkuss soll auch beim römischen Hofritual aufgetreten sein. In der Antike ist der eigentliche „Fußkuss“ seltener ausdrücklich belegt als allgemeine Prostrationsgesten (Niederwerfen, Boden/ Saum küssen). Er kommt aber vor – vor allem als Demutsgeste in religiösen Texten/Praktiken und vereinzelt in Hofzeremoniellen.
Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus küssen Gläubige oft die Füße der Statue oder berühren Stirn bzw. Lippen an einzelnen Abbildungen. Bei orthodoxen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche werden Ikonen bzw. Mariendarstellungen, Kruzifixe oder Statuen von Heiligen geküsst.
In der Bibel taucht das Küssen der Füße nur zweimal auf: Einmal werden die Füße Christi bei Lk 7,38 geküsst, wo eine Frau ihm die Füße salbt, und einmal in Ps 2,11 – aber nur, wenn man eine Umstellung der hebr. Buchstaben vornimmt (vgl. Luther 84/Elberfelder).
![]() Fußkuss des Papstes | Da sich der Papst als Stellvertreter Christi sieht (auch als Gott auf Erden, verschleiert mit Fleisch, siehe Daniel 7), so ist es nur konsequent, dass man den Fußkuss auch in der Kunst (Bild rechts) findet. Siehe Bild links und rechts. Das Bild auf der rechten Seite zeigt die uns bereits bekannten Heiligenscheine, die von den alten heidnischen Sonnenscheiben herrühren. | ![]() “Anbetung der Könige”, Ausschnitt, Gentile da Fabriano, 1423 n. Chr. |
Das Küssen von Götzen (Bildnissen) war bei den Heiden bekannt. So berichtet z. B. die Bibel in Hos 13,2, dass Kälber geküsst wurden.
Werden noch heute Bildnisse oder andere Kultgegenstände geküsst? Trinken wir den unheiligen Wein des Heidentums?
Die dreifache Krone
Viele Symbole (besonders der röm.-kath. Kirche) findet man in gleicher oder ähnlicher Form im Heidentum. Das Bild (1, unten links) links zeigt die Tiara, die dreifache Papstkrone. Sie symbolisiert die dreifache Macht des Papstes. Ihre drei Kronreifen wurden in der Geschichte unterschiedlich gedeutet: in alten Krönungsformeln – „Vater der Fürsten und Könige, Lenker der Welt und Statthalter Christi“. Seit der symbolischen Niederlegung der Tiara durch Papst Paul VI. im Jahr 1964 wird sie nicht mehr getragen.
Die dreifache Hörnerkappe im mittleren Bild unten symbolisiert die Göttlichkeit der Person. In der Hand hält sie einen Pinienzapfen, ein Symbol der Erneuerung, das sich laut Veith bis zum babylonischen Gott Tammuz zurückverfolgen lässt.
![]() (1) Tiara des Papstes – getragen von Papst Johannes XXIII. | ![]() (2) Assyrische Gottheit oder Schutzgeist (713–706 v. Chr. / Die Spitze der Kopfbedeckung ist für das Thema sexuelle Untertöne wichtig.) | ![]() (3) Papst mit Zapfen am Holzstab unterhalb des Kreuzes |
Zapfenförmige Knäufe (pigna) sind in der katholischen Kunst ein weitverbreitetes, aus der Antike übernommenes Dekor. Sie erscheinen auf verschiedenen Kirchengeräten (z. B. Kerzenleuchtern, Kelch‑Knoten, Prozessionsstäben, teils an Krummstäben von Bischöfen – vgl. Bild 3, oben rechts).
Der Papst scheint sich zudem nicht nur als direkten Stellvertreter Christi zu sehen, sondern auch als einen Nachfolger der Pharaonen, wie es die folgenden Bilder deutlich machen:
Papst mit ägyptischen Fächern | ![]() Ägyptische Prozession | ![]() Papst mit Fächer und dreifacher Krone |
Der Hirtenstab
![]() Krummstab und Geißel des Pharao Tutanchamun (ca. 1352–1325 v. Chr.) | Der Hirtenstab ist keine christliche Neuheit, sondern ein altes Herrschaftssymbol, das bereits in Ägypten verwendet wurde: Osiris, der Gott des Jenseits, wird in der Ikonografie meist mit Krummstab (Heka) und Geißel (Nekhakha) dargestellt. Diese Insignien kennzeichnen seine königliche Macht im Totenreich und seine Rolle im Totengericht. Der Krummstab geht auf den Hirtenstab zurück und steht für fürsorgliche Führung, die Geißel für königliche Autorität; teils wird sie auch mit Fruchtbarkeit und Landwirtschaft in Verbindung gebracht. Seit der Frühzeit führten auch die ägyptischen Könige diese Insignien, besonders in osiriatischen und funerären Darstellungen. | Der spätere Papst Johannes Paul II. mit Hirtenstab. Hier vermutlich als Erzbischof Karol Wojtyła von Krakau. (Auch das Kreuz an der Kleidung ist erwähnenswert!) |

In der Kirche lebt das Motiv als Bischofsstab fort: Das Ende des Stabs wird teilweise als Schlangenkopf ausgeformt, was den Stab zum Schlangenstab macht. Die Form mit Schlangenköpfen ist vor allem in der byzantinischen Tradition (orthodoxe und manche Ostkirchen) verbreitet.
Es wird vermutet, dass das Schlangenmotiv in der Christenheit Einzug gefunden hat, in Anspielung auf die eherne Schlange des Mose als Vorausbild des Kreuzes und der Heilung/Rettung (4Mo 21; Joh 3,14–15). Allerdings ist die Schlange auch ein negativ besetztes Symbol. Zum einen besteht die Verbindung zum Sündenfall, zum anderen wird der Satan “alte Schlange” genannt. In Ägypten waren Schlangenstäbe oft rituelle oder schützende Embleme. Möglicherweise ist es kein Zufall, dass beim Hirtenschab Schlangenköpfe verwendet wurden.
Das Kreuz
![]() Kreuze bei den alten Heiden (WILKINSON, vol. i. p. 376.) ![]() Stele des Šamši-Adad V. mit Brustkreuz (Foto:Osama Shukir Muhammed Amin FRCP(Glasg) CC BY-SA 4.0) | Das Bild rechts zeigt das Kreuz, das der Papst im vorigen Bild am Kragen trägt. Ein vergleichbares Symbol wurde von assyrischen Königen um den Hals getragen, ähnlich wie die zwei Männer im Bild rechts. Unten rechts ist eine Stele des Šamši-Adad V. (um 823 v. Chr. bis 811 v. Chr.) zu sehen. Auch Aššur-nâṣir-apli II. (um 883 bis 859 v. Chr.) ließ sich so darstellen. Auf den Stelen ist ein auffälliger Anhänger zu sehen: eine kleine Mittelscheibe mit vier Armen, die nach außen hin breiter werden. In der Forschung wird dieses Zeichen überwiegend als solares oder göttliches Emblem gedeutet und häufig mit Šamaš, dem akkadischen und babylonischen Gott der Sonne, des Rechts und der Ordnung, in Verbindung gebracht. Das typische Symbol für den Sonnengott ist eine Kreisscheibe mit vier dominanten Strahlen und vier Gruppen von wellenförmigen Strahlen. In der neuassyrischen Bildsprache steht ein solcher Anhänger für königliche Legitimation: Er zeigt die Nähe des Herrschers zur göttlichen Sphäre und macht deutlich, dass seine Herrschaft von den Göttern autorisiert ist. Daneben wird dem Anhänger eine schützende Wirkung zugeschrieben. Er gehört zu einer charakteristischen Gruppe von Amuletten und Astralsymbolen, die assyrische Könige auf Darstellungen tragen – etwa die Mondsichel für Sîn oder der achtstrahlige Stern für Ištar. Gemeinsam verweisen diese Zeichen auf die kosmische Ordnung, unter deren Schutz und Mandat der König regiert. | ![]() Kreuz mit breiter werdenden Strahlen. Vgl. Kreuz im Bild oben! ![]() Gleichseitiges Kreuz ![]() Bacchus mit gleichseitigen Kreuzen (SMITH’s Classical Dictionary, p. 208) |
Eine antike Inschrift, die diese vierstrahlige Form eindeutig einem bestimmten Gott zuweist, ist nicht überliefert. Dennoch gilt die Deutung als solares Emblem als die plausibelste.
Kreuzsymbole waren schon in der Antike in vielen Kulturen verbreitet, wobei teilweise unklar bleibt, in welchen Fällen sie lediglich als Ornament verwendet wurden. Bei den altmesopotamischen Symbolen kann von einer Verbindung zum Sonnengott ausgegangen werden. Möglicherweise ist die Sonne oder ein anderes helles Licht einer von verschiedenen möglichen Ursprüngen der Kreuzsymbole:
Wenn man mit leicht zusammengekniffenen Augen durch die Wimpern oder durch ein feines Gewebe in ein helles Licht blickt, sieht man vier Lichtstrahlen davon ausgehen.
Das Bild rechts unten zeigt den griechischen Gott Bacchus mit gleichseitigen, leicht geschwungenen Kreuzen. Diese Kreuze sind nicht die typischen Symbole, mit denen Bacchus verbunden wird, dennoch findet man sie auch in der antiken griechischen Kultur.
Kreuz- und T‑förmige Zeichen sind in zahlreichen vorchristlichen Kulturen belegt und wurden teils ornamental, teils symbolisch verwendet. Besonders bekannt ist das ägyptische Anch (crux ansata), das als „Zeichen des Lebens“ galt und häufig als Amulett getragen wurde. Solche Symbole waren ein Teil der offiziellen Kleidung der alten Priester, und finden sich heute auch auf offizieller Kleidung der Priester in Rom.
![]() Nr. 1: Aus KITTO’s Biblical Cyclopaedia, vol. i. p. 495. Nr. 2: Aus Sir W. BETHAN’s Etruria, vol. i. p. 54. Nr. 3: Aus BUNSEN, vol. i. p. 450. Nr. 4 & 5: Aus STEPHEN’s Central America, vol. ii. p. 344, Plate 2. Nr. 2 und 3 sind etruskische und koptische Kreuze bzw. “T”-Buchstaben. Das Kreuz wurde manchmal mit einem zusätzlichen Kreis (Nr. 4) oder auf eine Sonnenscheibe gemalt (Nr. 5). |
Das mystische Tau wurde bei der Taufe auf die Stirn dessen gemacht, der in die Mysterien eingeführt wurde, und wurde in vielerlei Weise als heiliges Symbol verwendet. Manche vermuten, dass Tertullian auch schon das Kreuz meint, als er davon schreibt, dass Christen ihre Stirn mit einem „Zeichen“ versehen; er beschreibt dies als alltägliche Praxis (De corona 3). Zudem berichtet er, dass im Mithraskult die Anhänger an der Stirn gekennzeichnet werden („Mithra signat in frontibus milites suos“; De corona 15), was er als Nachahmung christlicher Bräuche deutet. Es bleibt aber unklar, welches „Zeichen“ gemeint ist.
![]() Nordische Sonnenräder (Foto: Hideko Bondesen, CC BY-SA 2.5) | Das Kreuz ist – mit einigen Abänderungen und unterschiedlichen Bedeutungen – über die ganze Welt verbreitet: In Verbindung mit einem Kreis (Sonnenräder) taucht es bereits in der Bronzezeit auf. |
| Das T‑förmige Kreuz findet sich bereits im ägyptischen Anch (im Englischen und Niederländischen Ankh), dessen unterer Teil ein Tau-Kreuz ist. | ![]() Anch-Symbol aus Ägypten |
![]() proto-kanaanäische Schrift (oben) aus der das phönizisches Taw (unten, hervorgehobene Sequenz B Y T D W D rückwärts zu lesen) hervorgegangen ist, welches wiederum zum griechischen Tau und dem lateinischen T geführt hat. ![]() | Im Buch Ezechiel (Ez 9,4) befiehlt Gott, den Frommen Jerusalems ein Zeichen (Taw) auf die Stirn zu zeichnen, damit sie bei der kommenden Vernichtung verschont bleiben. In der damaligen althebräischen Schrift bzw. phönizischen Schrift hatte der Buchstabe Taw tatsächlich eine kreuzähnliche oder X‑förmige Gestalt. Es handelt sich dabei um den letzten Buchstaben im Alphabet. Die phönizische Schrift hat maßgeblich andere Schriften beeinflusst. Auch das griechische Tau in der uns vertrauten Form, hatte sich ca. im 8. Jahrhundert vor Christus bereits etabliert. |
| Ohne uns bekannte Zusammenhänge, finden sich Kreuzsymbole auch in entfernten Kulturen, z. B. bei Azteken, Mayas oder in Tibet. | ![]() Tibet-Kreuz |
Seitdem haben sich insbesondere in der Christenheit zahllose Formen von Kreuzen ausgebreitet: mit und ohne Kreisscheibe, gleich lange Arme, unterschiedlich lange Arme, T‑förmig. Mit und ohne zusätzliche Querbalken.
Zusammenfassung:
- Die Art und Weise, wie das Kreuz oft in unserer Zeit “verwendet” wird, lässt sich oft auf heidnische Ursprünge zurückführen: Das Tragen eines Kreuzes (als Schutzsymbol, Glücksbringer, Talisman, etc.) ist heidnisch. Der Glaube zählt an Gott! Gleiches gilt für alle “heiligen Gegenstände”. Es ist eine Beleidigung Gottes, an die Schutzfunktion, an das Seligmachen, usw. durch Gegenstände zu glauben, wenn wir doch zu Gott kommen sollen und Ihn um Schutz und Führung bitten können! Kultgegenstände, von denen man sich einen Vorteil erhofft, sind Magieglaube im frommen Gewand!
- Weniger problematisch ist die dekorative Verwendung oder das Tragen des Kreuzes als Bekenntniszeichen.
- Die Anbetung des Kreuzes, sowie die Verwendung des Kreuzsymbols sollten kritisch überdacht werden: Was erwarte ich durch diese oder jene Handlung? Wir haben durch Christus, den einzigen Mittler, Zugang zu Gott. Wozu klammern wir uns an Gegenstände? Dort Gefahr in heidnisches Denken abzurutschen?
Die Kleidung
![]() Mischwesen aus Mensch und Fisch: Oannes, später mit Dagon gleichgesetzt. (Foto: Dr.Regosistvan, CC BY-SA 4.0) | Dagon (hebräisch דָּגוֹן dagown ‚Getreide‘) war primär ein westsemitischer Fruchtbarkeits- und Korngott. Belege für seinen Kult finden sich in Mari, Ugarit und – besonders prominent – bei den Philistern (z. B. in Aschdod und Gaza). Dagon wird in antiken Texten und Darstellungen meist mit menschlichem Oberkörper und Fischschwanz gezeigt. |
| Bild rechts: In der mesopotamischen Tradition existieren sieben Abgal (sumerisch) bzw. Apkallū (akkadisch) – mythische Schutz- und Weisheitswesen, die der Gott Ea/Enki den Menschen sandte. In Reliefs und Statuen treten die Fisch-Apkallū folgendermaßen in Erscheinung: Sie tragen eine Tunika aus Fischhaut mit Schuppenrelief und eine entsprechende Fischkopfhaube. In den Händen halten sie eine Mullīlu (Rassel/Pinsel) und ein Banduddu (Wassergefäß) und vollziehen damit Purifikationsrituale. Die ikonographische Tradition kennt zwei Varianten der Fischmaske: Offenes Maul (Bild rechts): Die Fischkopfhaube ist mit weit geöffnetem Maul dargestellt. Geschlossenes Maul (Bild unten links): Der Fischkopf erscheint mit geschlossenem Maul. | ![]() |
![]() Enki mit göttlicher Hörnerkrone und vier Wasserströmen – flankiert von zwei Priestern mit Fischmänteln (Foto: Osama Shukir Muhammed Amin FRCP(Glasg), CC BY-SA 4.0) | Das Bild links (Pergamonmuseum Berlin, Fundort u. a. Sippar, ca. 9.–7. Jh. v. Chr.) zeigt zwei Fisch-Apkallū (vermutlich Priester), die gerade heiliges Wasser versprenkeln (Mullīlu und Banduddu in den Händen). Diese Darstellungen dokumentieren die Rolle der Apkallū als kultische Reiniger und Schutzgeister. |
![]() Siegelrolle, ca. 701 – 601 v. Chr. (The Morgan Library & Museum) | “Die Geste der Dschinns und Fischmenschen deutet darauf hin, dass das Hauptthema dieser Siegel die Bestäubung [oder Besprenkelung] des heiligen Baumes ist… Die Figur eines Gottes in einer Sonnenscheibe über einem Baum wurde von Frankfort als Ashur interpretiert, der über seinem Symbol, dem heiligen Baum [Baum des Lebens], schwebt…” (Porada, CANES, p. 93–94) |
Diese Handlung und die Kleidung erinnern an die Kleider und die Handlung von Priestern der röm.-kath. Kirche.
![]() Gebet des Hl. Wolfgangs, Ausschnitt, Michael Pacher, 1480 n. Chr. | Man vergleiche die Kopfhaube (Mitra) des Mannes im linken Bild mit der Fischkopf-Mitra aus dem Bild rechts oben. Wenn man die Sonnenscheibe hinter dem Kopf des Hl. Wolfgangs weglässt, dann sieht es so aus, als würde er auch eine Mitra tragen, die dem Fischkopf des Dagonpriesters nachempfunden wurde. | ![]() Die Reste des Fischkostüms ![]() Moderne Mitra (Foto: Eugenio, CC BY-SA 4.0, ) |
![]() Göttin Kybele / Rhea in einer Darstellung, die Pierre Mussard (1675) zugeschrieben wird. | Das Bild links zeigt die phrygisch-anatolische Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttin Kybele, in Rom unter dem Titel Magna Mater („Große Mutter“) verehrt. Normalerweise trägt sie einen turmartigen Kopfschmuck. In der griechischen Mythologie wird Kybele häufig mit Rhea gleichgesetzt. Wenn man antike Darstellungen genauer betrachtet, offenbaren sich solche kulturspezifischen Details und Übernahmen besonders eindrücklich. In der Abbildung links trägt Kybele jedoch eine geöffnete Kopfbedeckung, ähnlich wie bei den Fischkostümen bzw. bei christlichen Darstellungen der Mitra. Dieses zeugt davon, wie Kunst durch zeitgenössische Vorstellungen beeinflusst wird. Der Künstler hat die ihm bekannte Mitra der Kybele zugeschrieben. | ![]() Krönung der Jungfrau Maria (Ausschnitt), Carlo Crivelli, 1482 n. Chr. – Im Hintergrund der Szene ein Bischof oder Papst mit geöffneter Mitra und ein Mönch mit Heiligenschein (“Sonnenscheibe”) und geschorenen Haaren. |
Der Mönch im Ausschnitt links hat einen Heiligenschein, der wie eine Sonnenscheibe hinter dem Kopf aussieht. Links ist wieder die Mitra zu sehen. Übrigens: Das „Zölibat“ im engen Sinn – also ein freiwilliges Gelübde dauerhafter sexueller Enthaltsamkeit – ist keineswegs eine neuzeitliche Erfindung des Christentums. Man findet Vergleichbares bereits in zahlreichen vor- und außereuropäischen Kultanordnungen:
Die Priester der Kybele, die sogenannten Galli, lebten zölibatär, jedoch praktizierten sie oft Selbstkastration als Initiationsakt. Neben Kybele gab es auch bei Attis- und später ägyptischen Isis-Kulten eunuchenähnliche Priesterschaften; sexuelle Enthaltsamkeit war hier meist Bedingung des Kultdienstes.
Die Tonsur, das rituelle Scheren der Haupthaare, ist eine Praxis, die in verschiedenen religiösen Traditionen vorkommt. Obwohl sie in der Antike auch im Rahmen des Isiskultes schon verwendet wurde, sind ihre Ursprünge vielschichtig und finden sich auch in der römischen Religion. Noch heute ist die Tonsur ein Bestandteil der Aufnahme in den Klerikerstand in der christlichen Kirche und wird auch im Buddhismus praktiziert, wo sie während der Ordination von Mönchen eine besondere Bedeutung hat.
Eine Sammlung heidnischer Lehren?
Das Papsttum behauptet, der wahre apostolische Nachfolger zu sein, und dass das römisch-katholische System der Anbetung durch die Traditionen überliefert wurde. Doch diese Traditionen sind nicht selten heidnische Traditionen, “die Menschen “trunken machen”. Sie haben nichts mit den Lehren Jesu zu tun. Lehren und Dogmen wie Säuglingstaufe, das Besprenkeln mit Wasser bei der Taufe, die Lehre vom Fegefeuer und der unsterblichen Seele, Gebete für die Toten (siehe Tod, Himmel und Hölle – Was sagt die Bibel dazu?) und wiederholende Gebete (“Plappern wie die Heide” – Mt 6,7; Gebrauch von Rosenkränzen), ja sogar Teile der heiligen Messe dürften andere Ursprünge haben. Auch der Wechsel vom Sabbat zum Sonntag als verbindlicher Ruhetag lässt sich biblisch nicht belegen.
Vieles, was die gläubigen Menschen heute glauben, ist erst viele Jahre später in die Kirche eingedrungen:
| ca. 160 n. Chr. | Anfänge des Märtyrerkultes |
| ca. 160 n. Chr. | Beginn des Engelkultes |
| ca. 160 n. Chr. | Reliquiendienst kommt auf |
| ca. 232 n. Chr. | Bischöfe, später auch der Papst, beginnen sich den Titel “Papa” (Vater) anzueignen. |
| ca. 260 n. Chr. | Aufkommen besonderer priesterlicher Kleidung |
| ca. 300 n. Chr. | Entwicklung des Mönchtums beginnt |
| ca. 313 n. Chr. | Kaiser Konstantin stellt das Christentum dem römischen Polytheismus gleich und beginnt, das Christentum zu privilegieren. 321 n. Chr. Arbeitsverbot am Sonntag. Wenig später erhob Kaiser Theodosius 380 n. Chr. das Christentum zur einzigen Staatsreligion und verbot ca. 391 n. Chr. alle heidnischen Kulte und Opfer. |
| nach 325 n. Chr. | Beginn der kirchlichen Baukunst unter Konstantin |
| nach 325 n. Chr. | Offizielles Priestertum entsteht. Altar wird als offizieller Kirchengegenstand eingeführt angenommen |
| nach 330 n. Chr. | Heiligenscheine treten auf; zuerst bei Christus-Bildern |
| nach 336 n. Chr. | Das Weihnachtsfest eingeführt |
| ca. 325–382 n. Chr., vermutlich 363/364 n.Chr. | Konzil zu Laodicea: Verlegung des Sabbats auf den Sonntag |
| nach 385 n. Chr. | Räuchern von Weihrauch eingeführt |
| nach 386 n. Chr. | Entstehung der Liturgien |
| ca. 400 n. Chr. | Offizielle Priesterweihe |
| 431 n. Chr. | Konzil zu Ephesus macht das Dogma der “Mutter Gottes” zu einem offiziellen Teil der katholischen Kirche |
| nach 440 n. Chr. | Die römischen Bischöfe fordern für sich den Titel ‘Pontifex maximus’ und beanspruchen die Oberherrschaft über die “Universelle Welt’ |
| ca. 529 n. Chr. | Gründung des ersten Klosters auf dem Monte Casino (Italien) |
| nach 550 n. Chr. | Die Kindertaufe wurde üblich / Erste Erwähnungen im 2. / 3. Jahrhundert |
| nach 590 bis 604 n. Chr. | Papst Gregor I bildet Fegefeuerlehre zum Glaubensdogma aus. Beginn der Fegefeuerlehre ca. im 3./4. Jahrhundert, u. a. Fürbitte und Eucharistie für die Toten. |
| nach 606 n. Chr. | Einführung der Kirchenglocken |
| nach 650 n. Chr. | Marienkult erweitert (Mariä Lichtmess. Mariä Verkündigung, Mariä Geburt) |
| nach 700 n. Chr. | Aufkommen der Kreuzesverehrung |
| nach 750 n. Chr. | Beichtstühle und ausgearbeitete Kanzeln noch unbekannt |
| nach 757 n. Chr. | Erste Orgel (Frankreich) |
| nach 787 n. Chr. | Bilderverehrung |
| nach 809 n. Chr. | Aufkommen des Fußkusses des Papstes |
| nach 910 n. Chr. | Aufkommen des Rosenkranzes |
| nach 1000 n. Chr. | Glockentaufe oder Weihe eingeführt |
| 1139 n. Chr. | Ehelosigkeit der Priester (Zölibat) fest beschlossen |
| nach 1119 n. Chr. | Aufkommen der Ablässe |
| nach 1140 n. Chr. | Gebrauch des Altarkreuzes wird zur Vorschrift |
| nach 1200 n. Chr. | Dispensation und Erhebung der heiligen Hostie |
| nach 1215 n. Chr. | Beginn der Inquisition, ab 1231 n. Chr. systematische Verfolgung |
| nach 1220 n. Chr. | Aufkommen der Ohrenbeichte |
| nach 1311 n. Chr. | Fronleichnamsfest |
| nach 1378 n. Chr. | Zunehmende Verweltlichung des Papsttums |
| ab 1504 n. Chr. | Ablasshandel (Tetzel) |
| 1534 n. Chr. | Gründung des Jesuitenordens |
| 1854 n. Chr. | Mariä “Unbefleckte Empfängnis“ – offizieller Teil des Marienkultes |
| 1870 n. Chr. | Unfehlbarkeit des Papstes in der Sitten- und Glaubenslehre |
| 1950 n. Chr. | Mariendogma: “Mariä Himmelfahrt wird zum Lehr- und Glaubenssatz erhoben |
(Quellen: “Lehrbuch der Kirchengeschichte für Studierende”, Jahann Heinrich Kurtz; u. a. / Internetangaben / Wikipedia)
In dem Buch “The Pope and the Council” lesen wir: “So wie sukzessiv die Schichten der Erde aufeinanderfolgen, so wurden Schicht für Schicht Fälschungen und Märchen in der Kirche aufgeschichtet.” (Johann Joseph Ignaz von Döllinger (1799–1890) war ein bedeutender deutscher katholischer Theologe, Kirchenhistoriker und Politiker.)
Der Kirchenhistoriker Philip Schaff sagt: “Keine Kirche … in der Christenheit sank so tief wie die lateinische Kirche im zehnten Jahrhundert.” (“History of the Christian Church”, Vol. 4, Seite 280)
K. Adam schreibt über den Katholizismus: “Wir bestätigen es, ohne darüber zu erröten, ja, wir bestätigen es mit Stolz: Der Katholizismus ist nicht schlichtweg identisch mit dem Urchristentum oder gar mit der Botschaft Christi zu identifizieren … Und wir fügen hinzu: In tausend und abertausend Jahren wird der Katholizismus noch ungleich reicher, üppiger, vielgestaltiger in Dogma, Sitte, Recht und Kultus sein, als der Katholizismus heute. Ein Religionshistoriker des 5. Jahrtausend n. Chr. wird ohne Mühe im Katholizismus Vorstellungsreihen, Gebilde und Formen entdecken, deren Heimat Indien, Japan und China ist … Ja sie verschmäht es nicht, selbst heidnische Kulthandlungen und Symbole überall da zu übernehmen, wo eine christliche Beseelung und Umprägung möglich ist.” (Karl Adam, Das Wesen des Katholizismus, Düsseldorf 1957, S. 14, 192)
Auch der Sonntag wurde dem Heidentum entnommen:
“Die Kirche übernahm die heidnische Philosophie und machte sie zum Schild des Glaubens gegen die Heiden. Sie nahm das heidnische römische Pantheon, den Tempel aller Götter, und machte es heilig für alle Märtyrer; so steht es bis heute. Sie nahm den heidnischen Sonntag und machte ihn zum christlichen Sonntag. Sie nahm das heidnische Osterfest und machte daraus das Fest, das wir in dieser Jahreszeit feiern. […] Die Sonne war ein herausragender Gott in der Heidentum. Balder, der Schöne, den die alten Skandinavier den weißen Gott nannten. Die Sonne hat bis heute Verehrer in Persien und anderen Ländern. […] In Wahrheit gibt es etwas Königliches, Erhabenes an der Sonne, das sie zu einem geeigneten Emblem für Jesus, die Sonne der Gerechtigkeit, macht. Daher scheint die Kirche in diesen Ländern gesagt zu haben: „Behaltet den alten heidnischen Namen [Sonntag]. Er soll geheiligt und gesegnet bleiben.“ Und so wurde der heidnische Sonntag, der Balder gewidmet war, der christliche Sonntag, der Jesus geweiht ist..” (The Catholic World, Vol. 58 (Oct 1893–Mar 1894), S. 809–816: „Paschale Gaudium“, William Gildea, D.D. – Online verfügbar)
Eine umfassende katholische Zitatsammlung zum Thema Sabbat findet man auf einer Unterseite.
Wappen und andere Symbole
![]() Wappen des Papst Franziskus (Von SajoR, CC BY-SA 2.5) | Selbst die berühmten Schlüssel des Papstes (siehe Wappen) finden sich in anderen Religionen wieder. Sie sind bei Janus und Kybele zu finden. In der ägyptischen Mythologie gibt es Darstellungen, in denen Götter wie Anubis oder Osiris Schlüssel halten, die als Symbole für Zugang zum Jenseits oder die Macht über das Leben und den Tod interpretiert werden können. Die gängige Deutung für Schlüssel im päpstlichen Wappen ist: Die zwei Schlüssel repräsentieren zudem die „Bindungs- und Lösungsmacht“ der Kirche. Der eine Schlüssel ist gold und symbolisiert die Macht über den Himmel (spirituelle Autorität), während der andere, silberne Schlüssel die Macht über die Erde (weltliche Autorität) darstellt. | ![]() Der Gott Janus mit Schlüssel in der Hand |
![]() Petrus mit Schlüssel (Andrea Vanni: Mosaikbildnis von Petrus, 1390 n. Chr.) | Die Schlüsselsymbolik wurde – wie vielleicht nicht anders zu erwarten – auf Petrus übertragen (s. Bild links). Zwar gibt es auch in der Bibel Anspielungen auf Schlüssel, aber offensichtlich wurde die Symbolik zu wörtlich genommen. Auf keinen Fall besitzt der Papst die “Schlüssel zum Himmel und zur Hölle”, denn die Heilige Schrift sagt ganz klar, dass Jesus derjenige ist, der die Schlüssel des Todes und der Hölle hat (Offb 1,18).![]() Die Schlüssel an der Lateranbasilika |
In der Heiligen Schrift kommen folgende symbolische ‘Schlüssel’ vor:
a) der Schlüssel des Himmelreichs (Mt 16,19),
b) der Schlüssel der Erkenntnis (Lk 11,52),
c) der Schlüssel des Todes und der Hölle (Offb 1,18),
d) der Schlüssel Davids (Offb 3,7).
Die Schlüssel c) und d) sind im Besitz Christi. Beim Schlüssel b) geht es um die Erkenntnis, also um das Verständnis für Gottes Plan und sein Wesen und seine Forderungen. Ohne Erkenntnis, also durch ein falsches Gottesbild, kann einem “das Tor zum Himmel” verschlossen werden. Die Schriftgelehrten hatten früher die richtige Erkenntnis, doch zu Jesu Zeiten lehrten sie Dinge, die es Menschen schwer machten, zu Gott zu kommen (Lk 11,52 + Mt 23,13!). Der Schlüssel a) und b) sind im Wesentlichen gleich: Petrus hatte Jesus als Christus erkannt: Er hatte begriffen, dass Jesus der Messias war, durch den jeder zum ewigen Leben kommen sollte. Keinesfalls kann man anhand der Bibel die übertriebene Stellung des Papstes rechtfertigen, auch nicht mit dieser Schlüsselsymbolik.
Gerne verweisen die Anhänger des Papstes auf Mt 16,15–19, wo es heißt:
“Er [Jesus] fragte sie: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein.”
Mit dieser Bibelstelle rechtfertigen sie die Rolle des Papstes und seine Machtstellung. Leider werden dabei folgende Details übersehen:
a) Im griechischen Grundtext steht: Du bist Petros (ein Stein bzw. ein kleiner Felsbrocken) und auf diesen Petra (massiver Felsblock, Felsfundament, LXX: Eckstein) will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Mit Petra meint Jesus nicht etwa Petrus, denn dieser wurde sehr wohl überwältigt (z. B. nannte ihn Jesus wenig später Satan und als Jesus verhaftet wurde, verleugnete er Jesus). Im Vers Mt 16,21 spricht Jesus von seinem Tod und Sieg über den Tod. Er, das Fundament, er wurde nicht überwältigt.
b) In 1Kor 3,11 und erst recht in 1Kor 10,4: “Der Fels (Petra!) aber war der Christus” wird Jesus als Fels (Fundament, Grundstein, etc.) bezeichnet.
c) Selbst Petrus verwendet für Jesus das Wort Petra, der Felsen! (1Pet 2,8).
d) Auch die übertragene Macht (Vers 19) wurde nicht etwa einer einzelnen Person übertragen, sondern der ganzen Gemeinde (Mt 18,18) wobei sich noch darüber streiten lässt, was “binden” und “lösen” bedeutet.
Eine interessante Aussage über die Stellung des Papstes finden wir in dem Buch “The Papal Monarchy” Seite 45, 46. W.F. Barry schreibt dort:
“Der römische Frieden ist vergangen und es herrscht umfassende Verwirrung, aber wo immer ein Bischof Gericht hält, werden die Reste der alten Ordnung durch die Religion aufrechterhalten. Der Kaiser ist nicht mehr, aber der Pontifex Maximus bleibt. Er ist der Stellvertreter Christi, der die alte Zivilisation den Stämmen des Nordens anbietet. Er bekehrt sie zu seinem Glaubensbekenntnis und sie dienen ihm. Er ist für sie Vater und oberster Richter.”
Obwohl die Hl. Schrift deutlich sagt: “Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.” (Mt 23,9), bezeichnet sich der Papst dreist als Vater, sogar als “Der Heilige Vater” (dies ist aber der Titel Gottes: Joh 17,11), wie die Grafik auf der Homepage des Vatikans beweißt:

Quelle: http://www.vatican.va/phome_ge.htm (abgerufen 1998).
Sexuelle Untertöne
Die heidnischen Priester hatten Macht, für die Lebenden und für die Toten zu opfern. Dieselbe Macht wird heute den röm.-kath. Priestern zugeschrieben. Als zölibatäre Priester sind sie der “Mutter Gottes” oder der “Mittlerin” geweiht. Im Jahre 1854 erklärte der Papst Pius IX., dass Maria unbefleckt, d. h. frei von der “Erbsünde” empfangen wurde (Dogma) und 1951 wurde das Dogma von Marias Himmelfahrt durch Papst Pius XII. erlassen. Die Rolle Marias ist schon lange herausragend. Juli 1856 war in “Catholic Laymen” zu lesen:
“Der Sündern der sich direkt zu Christus wagt, möge mit Angst und Besorgnis vor seinem Zorn kommen. Aber lass ihn nur die Vermittlung der Jungfrau (Maria) zu ihrem Sohn nutzen. Sie braucht dem Sohn nur die Brüste zeigen, die ihm eins säugten und sein Zorn wird augenblicklich besänftigt werden.”
Auch heute verneint der Papst eine direkte Sündenvergebung durch Gott. In dem Artikel “No Forgiveness ‘Directly from God,’ Pope Says.” (Don. A. Schnache, Los Angeles Times, 12. Dezember 1984, S. 11) lesen wir: “Papst Johannes Paul II. wies die ‘weitverbreitete Idee, dass man Vergebung direkt von Gott erhalten könne’ zurück und ermahnte die Katholiken mehrmals ihren Priestern zu beichten.”
Weibliche Gottheiten hatten in der Antike ebenfalls wichtige Rollen und vermittelten teilweise zwischen Menschen und Göttern.
Die alten Religionen waren erfüllt mit sexuellen Untertönen. Eine wichtige Bedeutung hatten die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale, welche bereits durch die gezeigten Bilder belegt wurden. Besonders die mütterlichen Brüste waren ein besonderes Merkmal, und daher war es wohl nicht ganz zufällig, dass die Frau in Lk 11,27 ausrief: “Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, an denen du gesogen hast!”! Jesus entgegnete: “Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren!” (nach Luther 84) – Ein Aufruf, der leider vernachlässigt wurde und auch heute immer weniger berücksichtigt wird…
Sexuelle Untertöne sind in vielen alten Religionen weit verbreitet. Ein bekanntes Beispiel ist die Beziehung zwischen Isis und Osiris in der ägyptischen Mythologie. Nach dem Tod von Osiris durch Seth sucht Isis verzweifelt nach ihm, um ihn wiederzubeleben. Ihre Wiederbelebung von Osiris hat eine tiefere Bedeutung, die oft mit Fruchtbarkeit und dem Kreislauf des Lebens verbunden ist. In diesem Kontext wird die Rolle von Isis als gebärende Mutter und Beschützerin betont, was die Verbindung zwischen Sexualität und Erneuerung symbolisiert. Ein weiteres Beispiel ist Inanna, die sumerische Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit. Ihre Darstellungen betonen häufig ihre Sexualität und ihre großen Brüste, die als Symbole für Leben und Fruchtbarkeit stehen. Diese körperlichen Merkmale repräsentieren die Kraft der Weiblichkeit und die zentrale Rolle der Frauen in der Schöpfung. Die Verbindung von Dagon, dem Fischgott der Philister, zur Gebärmutter ist hingegen weniger klar dokumentiert. Es wird zwar gesagt, dass Dagon sich in das Wasser der Gebärmutter gestürzt hat, um wiedergeboren zu werden, aber diese spezifische Aussage ist nicht historisch belegt.
| In vielen antiken Religionen war die Kultanbetung oft von dem Glauben geprägt, dass die Götter in die Menschen eindringen, was symbolisch als eine Art „Schwängern“ interpretiert wurde. Phallussymbole sowie Symbole der Weiblichkeit waren in antiken Tempeln verbreitet und spielten eine zentrale Rolle in den rituellen Praktiken. Auch an römisch-katholischen Kathedralen sind diese Symbole zu finden. Bereits in der ägyptischen Kunst finden sich sexuelle Anspielungen. Ein Beispiel ist das Bild unten links, das eine Sonnenscheibe zeigt, die in einem Gehörn versinkt. Hier wird das Gehörn als weiblich und die eindringende Sonne als männlich betrachtet. Eine Varianz dieser Darstellung ist die Vorstellung des Sichelmonds, in dem die Sonne „ruht“. Im Bild unten rechts sehen wir einen Ausschnitt des prachtvollen Grabschmucks des Tutanchamun, auf dem sowohl die Sonnenscheibe als auch der Mond deutlich abgebildet sind. Diese Darstellungen verdeutlichen die symbolische Verbindung zwischen den Himmelskörpern und den Geschlechterrollen in der antiken ägyptischen Kunst. | ![]() Typische Symbolik |
![]() Die Sonnenscheibe und der Mond | ![]() Schmuck des Tutanchamun |
| Tanit war die Hauptgöttin von Karthago und entspricht der Astarte. Sie war Himmelsgöttin und Muttergöttin zugleich, wurde von Fruchtbarkeitssymbolen begleitet und galt als Gemahlin von Baal Hammon, dem Hauptgott Karthagos – oft mit dem Attribut „Gesicht des Baal” versehen. Obwohl sie erst ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. in Karthago belegt ist, verdrängte sie rasch den älteren Baal-Hammon-Kult und wurde auf Denkmälern häufig vor ihm genannt. Im Rahmen ihrer Verehrung wurden Kinder geopfert, wofür westlich von Karthago ein Tofet (Kinderopferheiligtum) gefunden wurde. Ihr Kult war auch auf Malta, Sardinien und in Spanien verbreitet. | ![]() ![]() Tanit-Stelen aus Karthago mit Sonnen- und Mondsymbolen |
![]() Sonne, Mond und Inanna-Ishtar-Stern | Wesentlich älter: Kudurru (Grenzstein) des babylonischen Königs Meli-Shipak II. (12. Jahrhundert v. Chr.): Der König stellt seine Tochter Ḫunnubat-Nanaya der Göttin Nanaya vor. Im oberen Bereich des Steins sind drei astrale Symbole abgebildet: die Sonnenscheibe des Shamash (sumerisch Utu), der Halbmond des Sin (sumerisch Nanna) und der achtzackige Stern der Inanna-Ishtar – das charakteristische Symbol dieser Göttin. |
![]() Stele aus Äthiopien, Yeha ca. 500 v. Chr. | ![]() Christliche Vereinigung der Symbole auf der Wand des Katharinenklosters (Sina) aus dem 4. Jahrhundert |
| Der Stab der Jungfrau von Estrella ist ein Stück des Schatzes der Kathedrale Tortosa, Region Del Baix Ebre, Provinz Tarragona in Katalonien, und stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das Kunstwerk zeigt eindrucksvoll eine Kombination des Mond- und Sonnensymbols. Das Kunstwerk selbst ist mit Gold, Silber und Edelsteinen verziert. | ![]() Der Stab der Jungfrau von Estrella (Zeichnung) |
Die heilige Messe
Monstranz mit Mondhalter Copyright LLT Productions Used by Permission ![]() Monstranz aus St. Maria in den Benden (Zeichnung) | Es ist sicherlich kein Zufall, dass die Hostie in der katholischen Messe eine Sonnenscheibe symbolisiert. Besonders interessant ist die Monstranz, der Behälter, in dem „der Leib Christi“ aufbewahrt wird (Bild links). Der Halter, in den die Hostie gelegt wird, nimmt oft eine Sichelmondform an, was die Verbindung zwischen Hostie und Halter als Sonnenscheibe und Sichelmond verdeutlicht – ähnlich den Darstellungen in der ägyptischen Kunst. Auf der Hostie sind bekanntlich die Buchstaben IHS abgebildet, die allgemein als Abkürzung für Jesus (griechisch Ἰησοῦς, Iēsous) gedeutet werden. Manchmal wird auch die Bedeutung „Jesus, Retter der Menschheit“ (lat. Jesus Hominum Salvator) angenommen. Es gibt allerdings auch die Theorie, dass die Buchstaben I H S, ähnlich wie die Symbolik der „Sonnenscheibe“, aus ägyptischen Traditionen übernommen wurden und für die Götter Isis (Mutter), Horus (Sohn) und Seb (Vater) stehen. Die meisten Monstranzen haben eine Halterung, sodass die Hostie wie eine umstrahlte Sonnenscheibe aussieht, teilweise mit wechselnden geraden und gewellten Sonnenstrahlen, so wie in der Abbildung rechts unten. |
| Die römisch-katholische Kirche lehrt, dass sich während der Feier des Abendmahls die Hostie tatsächlich in den Leib Christi verwandelt. In den Händen des Priesters wird das Brot zum Körper Jesu, und wenn er den Leib Christi hochhält, beugt die Gemeinde ihr Knie vor Gott, der in der Form der Hostie gegenwärtig ist. Jeden Tag wird Jesus als Hostie erneut „unblutig“ geopfert, was bedeutet, dass das Opfer Christi in der Eucharistie wiederholt wird, ohne dass tatsächlich Blut vergossen wird. | ![]() Monstranz mit Strahlenkranz |
Dass es sich dabei um eine tatsächliche Anbetung handelt, verdeutlicht das folgende Bild:

Anbetung der Hostie (Zeichnung) – Zu sehen in Corpus Christi Catholic Church, Maiden Lane – London
Die Macht aus “Brot” “Gott” zu machen, ist unfassbar! Dessen ist sich die katholische Kirche bewusst:
“Mit seinem Zepter dringt der Priester in den Himmel ein und holt den Gottessohn aus dem geschlossenen Kreis der Engelchöre; und diese allesamt sind machtlos, können es nicht hindern … Der letzte höchste Machtbereich indessen steht noch aus: Der Gottessohn selbst wird ihm untertan, gehorcht ihm bis zum Tode’, und zwar dem Kreuzestode’. Das lehrt der allgemeine Glaube unserer Kirche … Wie bist du übermenschlich groß, o Priester, und gleichst dem Heiland … O könnten doch die Priester auch nur ein einziges Mal mit Augen sehen, wie willig Gottes Sohn sich ihren Worten fügt! Wie wüchse dann vor ihnen die eigene Größe zu einem himmelhohen Berge! Mit Recht sagt drum der heilige Pfarrer von Ars: Wie viel Erhabenheit birgt jeder Priester doch in sich! Begriffe er sich selbst, er stürbe wohl davon! Gott selbst ist ihm gehorsam.”
(Franz Xaver Esser S.J., Zepter und Schlüssel in der Hand des Priesters, Herder-Verlag, Freiburg, Imprimatur 30.10.1923, S. 15–17,79)
| Früher wurde nicht die Hostie angebetet, sondern die Sonnenscheibe, wie das erste Bild rechts zeigt. Deutlich kann man hier Sichelmond und Sonnenscheibe erkennen. Diese Symbolik wurde nicht nur auf die Messe übertragen, sondern auch auf andere Motive, wie z. B. auf die Jungfrau Maria (erstes Bild von rechts). Ihre Position in der Mondsichel wirft einen interessanten Gedanken auf: Wenn die Mondsichel dem Hostienhalter entspricht, dann steht Maria an Stelle des “der Leib Christi” (der Hostie) im Hostienhalter. | ![]() Mondanbetung in vorchristlicher Zeit (Hazor) | ![]() Maria in einer Mondsichel – eine populäre Darstellung. Hier als “Unsere Liebe Frau von Guadalupe” |
Eine Kombination verschiedener heidnischer Elemente in einem Marienbildnis:


Von der katholischen Zeitschrift “Envoy” wurde im Januar/Februar 2000 als Cover folgendes Bild verwendet, das die Hostie wie die helle Sonnenscheibe am blauen, wolkigen Himmel zeigt. Ob sich die Herausgeber bewusst sind, dass sie damit einen Zusammenhang zur Sonnenanbetung herstellen?
Was die s. g. heilige Messe betrifft, so lehrt die röm.-kath. Kirche, dass das Brot wirklich in den Leib Christi umgewandelt wird, um dann “unblutig” geopfert zu werden, und verflucht jeden, der dieses abstreitet. Im Buch “Eucharist Meditations”, von St. Jean-Baptiste-Marie Vianney (auch bekannt als Curé d’Ars, einem heiliggesprochenen Priester): “Erstaunlich ist die Würde der Priester. In ihren Händen, gleich wie in der Gebärmutter der gesegneten Jungfrau Maria, wird der Sohn Gottes leibhaftig. Bestaune die Macht der Priester! Die Zunge des Priesters macht Gott aus einem Bissen Brot. Es ist mehr als die Welt zu erschaffen.”
Die Bibel lehrt jedoch, dass Christus ein für alle Mal geopfert wurde (Heb 9, 27.28). Jegliche weiteren Opfer sind ein Ablehnen des Opfers Jesu! Veith berichtet über die Hostie: “Die Hostie, die in der katholischen Messe verwendet wird, ist rund und ist ein Symbol der Sonne. Sie wird normalerweise während der Messe in einer Monstranz mit einer Mondsichel platziert, welches das Stecken des Sohnes in die Gebärmutter der Göttin symbolisiert. Die runde Scheibe in der Mondsichel wurde in Babylon und vielen antiken Religionen als religiöse Symbole verwendet. In katholischen Kathedralen sind diese Symbole sehr beliebt, denn oft werden Mutter und Kind im Sichelmond dargestellt. Die Wiedergeburt des Sonnengottes wurde in Babylon durch das Essen von runden Broten gefeiert, aber dieses war auch üblich bei der Anbetung Mitras und Osiris.”
Sonnensymbolik in der Kirche

Im Bild rechts ist der Sonnengott Helios am Tempel der Athene in Troja ( ca. 300–280 v. Chr.) zu sehen. Die Darstellung von Köpfen mit Sonnenstrahlen ist seit der Antike populär und fand ihren Höhepunkt in den zahlreichen Motiven, die Ludwig XIV. anfertigen ließ. Der König trat 1653 im Ballet de la Nuit als Apollo, dem Sonnengott, auf und verstand sich als Zentrum des ganzen Systems – mit Überlegenheit und Strahlkraft, der Sonne gleich.
Foto rechts: Neoclassicism Enthusiast – CC BY-SA 4.0
Viele seiner Bauten tragen Sonnensymbole bzw. Sonnengesichter, die ihn oder Apollo darstellen sollen.

Bild links: Das königliche Gitter von Versailles, Frankreich. Angefertigt im Auftrag von Ludwig XIV. Auch hier gibt es abwechselnd gerade und gewellte Sonnenstrahlen, so wie wir es zuvor (oben) bei der Monstranz gesehen haben. Das Gesicht wird manchmal als Apollosgesicht bezeichnet und ist auch in vielen Kirchen zu sehen – von Skandinavien bis Rom. Besonders viele Mond- und Sonnensymbole findet man im Petersdom am Hauptaltar (Bernini’s Canopy).
Foto links: Dennis G. Jarvis, CC BY-SA 2.0
![]() Sonnengesicht an der Kanzel einer skandinavischen Kirche. ![]() Sonnenrad aus der Bronzezeit (Schweden) (Von Achird, CC BY-SA 3.0) | Malereien wie auf dem Foto links findet man auch in dänischen Kirchen meist an der Decke der Kanzel. Es lohnt sich, bei Kirchenbesichtigungen die Malereien genauer zu betrachten und bekannte Symbole zu entdecken. Viele dieser Darstellungen stammen aus dem Mittelalter, als Kirchenräume in Nordeuropa reich mit Fresken und Kalkmalereien ausgeschmückt wurden. Dänemark besitzt dabei einen besonders reichen Schatz solcher mittelalterlichen Kirchenmalereien, die in Hunderten von Dorfkirchen erhalten geblieben sind. Weder unterschiedliche Strahlen noch die Verbindung der Sonne mit einem Gesicht sind moderne Erfindungen – beides gab es bereits lange vor dem christlichen Zeitalter. Das untere linke Bild zeigt ebenfalls ein Sonnensymbol, ein Sonnenrad mit acht Speichen, dessen Wurzeln bis in die Bronzezeit zurückreichen. | Shamash-Sonnen-Symbol – mit geraden und gewellten Strahlen ![]() Sonnengottes Tonatiuh (Azteken) - Sonnendarstellung mit Gesicht (Foto: Xuan Che) |
![]() Der Petersplatz, Vatikan (Foto: Diliff, CC BY-SA 3.0) | Auf dem Petersplatz befindet sich das größte “Sonnenrad” der Welt! Der Platz ist kreisförmig, leicht zu einer Ellipse geformt, um eine besondere perspektivische Wirkung zu erzeugen: Vom Mittelportal her gesehen öffnet sich der Platz graduell. Die Besucher erleben ein „Eintreten in den heiligen Raum“. Vom Obelisk in der Mitte aus gesehen erscheint die Basilika frontal und monumental. Wie schon in der Vorzeit bei anderen Kulturen finden wir eine Teilung des Rades in acht Speichen (siehe oben). | Obelisk auf dem Petersplatz |
Zudem sieht man ein Rad im Rad, welches an den beweglichen Thron Gottes erinnert, wie er vom Propheten Hesekiel beschrieben wird.
In der Mitte des Platzes steht ein Obelisk. Obelisken wurden in der altägyptischen Religion als Monumente verehrt, die häufig mit dem Sonnengott Re (oder Ra) in Verbindung standen. Sie repräsentieren die Sonnenstrahlen und wurden oft als Zeichen der göttlichen Präsenz angesehen. Die Form der Obelisken, die sich nach oben verjüngt und in einer Pyramidenform endet, wird als Symbol der Erhebung zur Sonne verstanden. Sie wurden typischerweise vor Tempeln errichtet und waren Teil von Sonnenkulten. Einige moderne Interpretationen sehen in Obelisken eine Verbindung zu männlichen Fruchtbarkeitssymbolen oder sogar Phallussymbolen, da sie wie stilisierte Darstellungen eines Penis aussehen können.
Der Vatikan wurde auf dem Hügel des Vaticanus in Rom errichtet. An der St. John’s Lateran Kirche, der Kirche, in der der Papst gekrönt wird und in der er zur Ausübung seiner unfehlbaren Lehramtstätigkeit zusammenkommt, steht der Obelisk von Tutmoses III. Dieser Obelisk war Reharakti, dem Sonnengott, gewidmet. Tutmoses IV. platzierte ihn ursprünglich im Tempel von Amun bei Karnak (Luxor), bevor er nach Rom gebracht wurde.
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Papst mit ägyptischen Fächern


Der spätere Papst Johannes Paul II. mit Hirtenstab. Hier vermutlich als Erzbischof Karol Wojtyła von Krakau. (Auch das Kreuz an der Kleidung ist erwähnenswert!)
















































