Daniel 2

Die Statur aus Daniel 2

Nebukadnezars Traum

Im Jah­re 605 v. Chr. kam im neu­ba­by­lo­ni­schen Reich Nebu­kad­ne­zar II. an die Macht und bereits im glei­chen Jahr ließ er Juden aus Isra­el, unter ande­rem Dani­el, in die Ver­ban­nung füh­ren. Nach­dem Jeru­sa­lem am 16. März 597 gefal­len war, wur­de die jüdi­sche Ober­schicht nach Baby­lon depor­tiert. Eine wei­te­re Depor­ta­ti­on fand im Jah­re 586 statt. Schließ­lich wur­de am 15. August 586 der Tem­pel, der für die Juden von zen­tra­ler Bedeu­tung war, zer­stört. Wid­men wir uns zunächst den “frü­hen Jah­ren” Nebu­kad­ne­zars. Zwar wur­de Dani­el als Kriegs­ge­fan­ge­ner nach Baby­lon geführt, doch schon im zwei­ten Regie­rungs­jahr Nebu­kad­ne­zars wur­de Dani­el zum Statt­hal­ter von Baby­lon und zum ers­ten könig­li­chen Rat­ge­ber beför­dert! Wie es zu die­ser stei­len Kar­rie­re vom Gefan­ge­nen zum engs­ten Rat­ge­ber des Königs kam, steht im 2. Kapi­tel im Buch Dani­el in den Ver­sen 1–6: (Gute Nach­richt)

In sei­nem zwei­ten Regie­rungs­jahr hat­te König Nebu­kad­ne­zar einen Traum, der ihn so beun­ru­hig­te, dass er nicht wie­der ein­schla­fen konn­te. Er ließ sei­ne Rat­ge­ber rufen, alle sei­ne Gelehr­ten, Magi­er, Wahr­sa­ger und Stern­deu­ter, und er sag­te: »Ich habe einen Traum gehabt, der mich sehr beun­ru­higt. Ich möch­te wis­sen was er bedeu­tet.«
Sie erwi­der­ten: »Der König möge ewig leben! Er erzäh­le uns sei­nen Traum, dann wer­den wir ihm die Deu­tung sagen.« Der König erwi­der­te: »Nein, ihr müsst mir den Traum sagen! Ich bestehe dar­auf, sonst las­se ich euch in Stü­cke hau­en und eure Häu­ser in Trüm­mer legen. Wenn ihr aber mir den Traum sagt und ihn deu­ten könnt, beschen­ke ich euch reich und erwei­se euch hohe Ehren. Also sagt ihn mir!«

Den Traum zu deu­ten, ohne ihn zu ken­nen – das ist eine ziem­li­che Her­aus­for­de­rung! Nebu­kad­ne­zar war offen­bar über­zeugt, dass es ein beson­de­rer Traum war, und woll­te unbe­dingt wis­sen, was der Traum wirk­lich bedeu­te­te. Er wuss­te wohl, dass die Stern­deu­ter und Weis­sa­ger nicht sel­ten wil­de Spe­ku­la­tio­nen mach­ten und ihrer Fan­ta­sie frei­en Lauf lie­ßen. Daher ver­lang­te er Über­na­tür­li­ches von sei­nen Wei­sen. Lasst uns wei­ter­le­sen und sehen, was die Wei­sen Baby­lons ant­wor­te­ten! Die Ver­se 7–11:

Die Rat­ge­ber des Königs wie­der­hol­ten: »Wenn der König uns sei­nen Traum erzählt, wer­den wir ihm sagen kön­nen, was er bedeu­tet.« »Ihr macht Aus­flüch­te, um Zeit zu gewin­nen!« fuhr der König sie an. »Ihr habt genau ver­stan­den, das mei­ne Dro­hung erst gemeint ist. Ich sehe schon, ihr habt euch ver­ab­re­det mir eine lügen­haf­te Deu­tung auf­zu­ti­schen, weil ihr hofft, dass ich es mir doch noch anders über­le­ge. Es bleibt dabei: Sagt mir den Traum! Beweist mir damit, dass ihr fähig seid, ihn auch zu deu­ten!«
Die Wei­sen Baby­lons ant­wor­te­ten: »Kein Mensch auf der gan­zen Erde kann die­se For­de­rung erfül­len. Und noch nie hat ein König, so groß und mäch­tig er auch war, etwas der­ar­ti­ges von sei­nen Gelehr­ten, Wahr­sa­gern und Stern­deu­tern ver­langt! Was der König for­dert, ist unmög­lich. Nur die Göt­ter könn­ten sei­nen Traum sagen; aber sie woh­nen nicht unter den Men­schen.«

Die Wei­sen ver­su­chen sich noch irgend­wie aus der Affä­re zu zie­hen. Sie sagen, dass sei­ne For­de­run­gen unmög­lich zu erfül­len sei­en und so etwas noch nie ver­langt wor­den sei. Aber der König lässt kei­ne Aus­flüch­te gel­ten. Ver­se 12–35:

Da pack­te den König die Wut, und er befahl, alle Wei­sen Baby­lo­ni­ens umzu­brin­gen. Auch Dani­el und sei­ne Freun­de soll­ten getö­tet wer­den. Als aber Arioch, der Befehls­ha­ber der könig­li­chen Leib­wa­che, die­sen Befehl aus­füh­ren woll­te, sprach Dani­el ruhig und über­legt zu ihm. Er ließ sich von ihm den Grund für den stren­gen Befehl des Königs sagen, ging zum König und bat sich eine Frist aus; dann woll­te er ihm den Traum und sei­ne Deu­tung sagen. Dar­auf ging er in sein Haus und erzähl­te alles sei­nen drei Freun­den. Er for­der­te sie auf: »Fleht den Gott des Him­mels um Erbar­men an! Bit­tet ihn, dass er mir das Geheim­nis ent­hüllt, damit wir nicht mit den übri­gen Wei­sen Baby­lo­ni­ens umge­bracht wer­den.«
In einer nächt­li­chen Visi­on wur­de Dani­el der Traum ent­hüllt. Da rühm­te er dem Gott des Him­mels und sag­te: »Geprie­sen seist Du in alle Ewig­keit! Du, Gott, besitzt Macht und Weis­heit, du bist der Herr der Zei­ten; du setzt Köni­ge ein und setzt sie ab. Du gibst den Wei­sen ihre Weis­heit und den klu­gen ihren Ver­stand. Du ent­hüllst, was tief ver­bor­gen ist, du siehst, was im Dun­keln ist; doch dich selbst umstrahlt rei­nes Licht. Gott mei­ner Väter, dich rüh­me und prei­se ich! Du hast mir Weis­heit und Kraft ver­lie­hen. Unser Gebet hast du erhört und hast mir den Traum des Königs ent­hüllt.«
Dar­auf ging Dani­el zu Arioch und sag­te zu ihm: »Ver­scho­ne die Wei­sen Bablo­ni­ens! Füh­re mich zum König, ich wer­de ihm sei­nen Traum deu­ten.« Arioch brach­te ihn sofort zum König und sag­te: »Ich habe unter den Leu­ten aus Juda einen Mann gefun­den, der dem König sei­nen Traum deu­ten will.«
Der König frag­te Dani­el, der mit sei­nem baby­lo­ni­schen Namen Belt­schaz­z­ar hieß: »Kannst du mir wirk­lich den Traum sagen und ihn deu­ten?«
Dani­el erwi­der­te: »Kein Gelehr­ter, Magi­er, Wahr­sa­ger oder Stern­deu­ter kann das voll­brin­gen, was der König ver­langt. Aber es gibt einen Gott des Him­mels, der das Ver­bor­ge­ne ent­hüll­te, und die­ser Gott hat dir, König Nebu­kad­ne­zar, gezeigt was gesche­hen wird. Du mach­test dir auf dei­nem Lager Gedan­ken über die künf­ti­gen Din­ge, und der Gott, der alles weiß, hat dich im Traum einen Blick in die Zukunft tun las­sen. Das, was ich dir jetzt sage, habe ich nicht durch eine beson­de­re Bega­bung ent­deckt, die ich ande­ren Men­schen in vor­aus hät­te, son­dern Gott hat es mir ent­hüllt, damit du, König, es erfährst und dei­ne Traum­ge­dan­ken ver­ste­hen lernst. Du sahst im Traum ein rie­si­ges Stand­bild vor dir ste­hen. Sein Anblick war zum Erschre­cken, und blen­den­der Glanz ging von ihm aus. Der Kopf war aus rei­nem Gold, Brust und Arme waren aus Sil­ber, der Leib bis zu den Hüf­ten war aus Bron­ze, die Bei­ne waren aus Eisen und die Füße zum Teil aus Eisen und zum Teil aus Ton. Du blick­test wie gebannt auf das Stand­bild, da lös­te sich von einem Fel­sen ein Stein ohne Zutun eines Men­schen, der traft die Füße aus Eisen und Ton und zer­schmet­ter­te sie. [Anmer­kung: Man beach­te ohne mensch­li­ches Zutun! Außer­dem kann man sich über die Sym­bo­lik Fels und Stein Gedan­ken machen: Fels = Jesus!, Bibel­stel­len: 5 Mo.32,4;Ps. 62,8;Mt.16,18 – hier bezieht sich der Fels nicht auf Petrus, son­dern auf Jesus. Das geht aus den bei­den For­men für Fels (Petros/Petra) in dem Text her­vor; 1 Ko.10,4.] Das gan­ze Stand­bild brach auf einen Schlag zusam­men; Ton, Eisen, Bron­ze, Sil­ber und Gold zer­fie­len zu Staub und wur­den wie Spreu vom Wind davon­ge­weht. Kei­ne Spur blieb davon übrig. Der Stein aber, der das Bild zer­malmt hat­te, wur­de zu einem gro­ßen Fels­mas­si­ve, der die gan­ze Erde bedeck­te.«

 Das ist also der Traum Nebu­kad­ne­zars. Ohne gött­li­che Offen­ba­rung konn­te nie­mand den Traum deu­ten. Was mag die­ses Stand­bild bedeu­ten? Was sind das für Metal­le? – Wie am Anfang ange­merkt: Die Bibel legt sich oft selbst aus. Wenn wir gleich wei­ter­le­sen, wer­den wir sehen, dass noch im sel­ben Kapi­tel der Traum weit­ge­hend gedeu­tet wird. Die fol­gen­den Ver­se sind nach der Luther-Über­set­zung ange­ge­ben (vie­le ande­re Über­set­zun­gen geben das auch so wie­der – die “Gute Nach­richt” und die “Hoff­nung für Alle” sind lei­der manch­mal etwas zu frei über­setzt). Ver­se 36–49:

Das ist der Traum. Nun wol­len wir die Deu­tung vor dem König sagen. Du, König, König aller Köni­ge, dem der Gott des Him­mels König­reich, Macht, Stär­ke und Ehre gege­ben hat und dem er alle Län­der, in denen Leu­te woh­nen, dazu die Tie­re auf dem Fel­de und die Vögel unter dem Him­mel in die Hän­de gege­ben und dem er über alles Gewalt ver­lie­hen hat! Du bist das gol­de­ne Haupt. Nach dir wird ein ande­res König­reich auf­kom­men, gerin­ger als dei­nes, und dann ein drit­tes König­reich, das aus Bron­ze ist und über alle Län­der herr­schen wird. Und das vier­te König­reich wird hart sein wie Eisen; denn wie Eisen alles zer­malmt und zer­schlägt, so wird es auch alles zer­mal­men und zer­bre­chen. Dass du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gese­hen hast, bedeu­tet: Das wird ein zer­teil­tes König­reich sein; doch wird etwas von des Eisens Här­te dar­in blei­ben, wie du ja gese­hen hast Eisen mit Ton ver­mengt. Und dass die Zehen an sei­nen Füßen teils von Eisen und teils von Ton sind, bedeu­tet: Zum Teil wird’s ein star­kes und zum Teil ein schwa­ches Reich sein. Und dass du gese­hen hast Eisen mit Ton ver­mengt, bedeu­tet: Sie wer­den sich zwar durch Hei­ra­ten mit­ein­an­der ver­mi­schen, aber sie wer­den doch nicht anein­an­der fest­hal­ten, so wie sich Eisen mit Ton nicht men­gen lässt. Aber zur Zeit die­ser Köni­ge wird der Gott des Him­mels ein Reich auf­rich­ten, das nim­mer­mehr zer­stört wird; und sein Reich wird auf kein ande­res Volk kom­men. Es wird alle die­se König­rei­che zer­mal­men und zer­stö­ren; aber es selbst wird ewig blei­ben, wie du ja gese­hen hast, dass ein Stein ohne Zutun von Men­schen­hän­den vom Berg her­un­ter­kam, der Eisen, Bron­ze, Ton, Sil­ber und Gold zer­malm­te. Ein gro­ßer Gott hat dem König kund­ge­tan, was der­einst gesche­hen wird. Der Traum ist zuver­läs­sig und die Deu­tung ist rich­tig.
Da fiel der König Nebu­kad­ne­zar auf sein Ange­sicht und warf sich nie­der vor Dani­el und befahl, man soll­te ihm Speis­op­fer und Räu­cher­op­fer dar­brin­gen. Und der König ant­wor­te­te Dani­el und sprach: Wahr­haf­tig, euer Gott ist ein Gott über alle Göt­ter und ein Herr über alle Köni­ge, der Geheim­nis­se offen­ba­ren kann, wie du dies Geheim­nis hast offen­ba­ren kön­nen. Und der König erhöh­te Dani­el und gab ihm gro­ße und vie­le Geschen­ke und mach­te ihn zum Fürs­ten über das gan­ze Land Babel und setz­te ihn zum Obers­ten über alle Wei­sen in Babel. Und Dani­el bat den König, Schadrach, Meschach und Abed-Nego über die Ämter des Lan­des Babel zu set­zen. Dani­el aber blieb am Hof des Königs.

Das goldene Haupt

Kopf der Statur

Nun, der Anfang wur­de von Dani­el ganz klar aus­ge­legt: In Vers 38 steht „Du [Nebu­kad­ne­zar] bist das gol­de­ne Haupt.” Da Nebu­kad­ne­zar stell­ver­tre­tend für sein Reich steht, kann man fol­gern, dass es hier nicht um den König Nebu­kad­ne­zar per­sön­lich geht, son­dern um das Reich, das er reprä­sen­tiert.
Dies wird auch klar, wenn man Vers 39 betrach­tet. Dort steht: „Auf dein Reich wird ein ande­res fol­gen.” Und nicht: „Nach Dir wird ein ande­rer König kom­men …” Wir wer­den spä­ter sehen, dass ein König ein Reich, eine welt­li­che Macht oder einen Staat sym­bo­li­siert. Hal­ten wir also zunächst fest: In dem Traum geht es um Welt­rei­che.

Da das Ende des Traums bis heu­te nicht ein­ge­tre­ten ist, ist es sinn­voll, die­sen Traum genau­er zu betrach­ten. Mög­li­cher­wei­se gibt er Auf­schluss über die wei­te­re Zukunft!
Gehen wir noch mal zu Vers 39. Da sagt Dani­el, dass nach Baby­lon ein wei­te­res Reich fol­gen wird. Nun kann man sich ein­fach fra­gen, wel­ches Reich denn damit gemeint ist! Das neu­ba­by­lo­ni­sche Reich unter Nebu­kad­ne­zar II. begann 605 v. Chr.. 1

Ischtar-TorIm Lau­fe der Jah­re wur­de Baby­lon zu einer der größ­ten und schöns­ten Städ­te der dama­li­gen Zeit. Nebu­kad­ne­zar unter­warf nicht nur den Vor­de­ren Ori­ent, son­dern schlug auch Ägyp­ten. Baby­lon blüh­te auf. Die Zie­gel der Mau­ern, Tore, Paläs­te und Tem­pel waren far­big gla­siert. Die hän­gen­den Gär­ten von Baby­lon zäh­len zu den sie­ben Welt­wun­dern der Anti­ke ( » mehr). Auch der 90 m hohe Turm „Ete­menan­ki” (das heißt „Grund­stein von Him­mel und Erde”) wur­de damals nur von den Pyra­mi­den von Gizeh über­ragt.
Das beein­dru­cken­de Isch­tartor ( » mehr) gehört zu den weni­gen erhal­te­nen Bau­wer­ken Baby­lons. Es wur­de rekon­stru­iert und ist im Ber­li­ner Per­ga­mon­mu­se­um aus­ge­stellt.
Auch die Stadt­mau­ern waren beein­dru­ckend: Mit 7 bis 8 Metern Dicke konn­ten zwei Gespan­ne auf der Mau­er neben­ein­an­der fah­ren. Die Stadt galt als unein­nehm­bar. Der Fluss Euphrat teil­te Babel in zwei Stadt­tei­le, sodass selbst bei einer Bela­ge­rung die Bewoh­ner mit Was­ser ver­sorgt wer­den konn­ten.2

Tat­säch­lich wur­de Baby­lon ( » gro­ße Kar­te) erobert! Es ist übri­gens erstaun­lich, dass der Pro­phet Jesa­ja etwa 150 Jah­re zuvor den Fall von Baby­lon vor­aus­ge­sagt hat­te und den Erobe­rer nann­te (Jes 44,24–28 bis Jes 45,1–6).
Es war der per­si­sche Herr­scher Kyros (Kores), der im Jah­re 539 v. Chr. Baby­lon ein­nahm. Dazu hat er ver­mut­lich das Was­ser des Euphrats umge­lei­tet und konn­te so die unge­schütz­ten Was­ser­to­re angrei­fen.3 Auf jeden Fall erfüll­te sich das Wort Jesa­jas, der vor­aus­sag­te, dass Kyros kein Tor ver­schlos­sen blei­ben soll­te: Die Palast­to­re waren bei sei­nem Angriff nicht ver­schlos­sen. Die Bewoh­ner fühl­ten sich so sicher in ihrer Stadt.

Archäo­lo­gi­sche Fun­de bestä­ti­gen, dass Kyros ohne nen­nens­wer­te Gegen­wehr in Baby­lon ein­zog. Dar­über hin­aus berich­tet ein Ton­zy­lin­der ( » gro­ßes Bild) davon, dass er von der Bevöl­ke­rung jubelnd emp­fan­gen wur­de. Der letz­te baby­lo­ni­sche König Nabo­nid hat­te mit sei­ner ver­fehl­ten Reli­gi­ons­po­li­tik nicht nur die Mard­uk-Pries­ter­schaft (Bel Mard­uk – spä­ter ein­fach Bel – war ein baby­lo­ni­scher Haupt­gott) nach­hal­tig ver­är­gert und ganz Baby­lon gegen sich auf­ge­bracht, auch die zahl­rei­chen ver­schlepp­ten Aus­län­der wur­den mehr und mehr zu einer Gefahr. Ver­mut­lich ließ Kyros sie aus die­sem Grund 538 v. Chr. in ihre Hei­mat­län­der zurück­keh­ren.

In Dani­el 5 wird zudem noch von dem Fest des Bel­schaz­z­ars (Bel­sa­zar) berich­tet. Die­ses Kapi­tel ist sehr emp­feh­lens­wert. Meh­re­re anti­ke His­to­ri­ker bestä­ti­gen die­ses Fest: der grie­chi­sche Geschichts­schrei­ber Xeno­phon4 (ca. 426–355 v. Chr., kur­ze Beschrei­bung), eben­so Hero­dot5 (484–425 v. Chr., kur­ze Beschrei­bung) und der jüdi­sche Geschichts­schrei­ber Fla­vi­us Jose­phus6 (ca. 38–100 n.Chr., kur­ze Beschrei­bung). Aus archäo­lo­gi­schen Fun­den weiß man, dass Bel­schaz­z­ar der Kron­prinz Nabo­nids war.7
Nach­dem das Reich der Per­ser und der Meder unter Kyros ver­schmol­zen wor­den war, ver­such­te sich Nabo­nid durch eine Alli­anz mit Krö­sus, dem König von Lydi­en, und mit Spar­ta gegen die dro­hen­de medo­per­si­sche Gefahr zu schüt­zen. Doch ver­ge­bens… Nach­dem Kyros die lydi­sche Haupt­stadt Sar­des erobert hat­te, war der Weg nach Baby­lon frei… und das gol­de­ne Haupt wur­de über­wun­den!


Die silberne Brust

Brust der Statur

Wir wis­sen nun also, wel­ches Reich die sil­ber­ne Brust und die Arme sym­bo­li­sie­ren: Es ist das Reich Medo­per­si­en, von dem Dani­el sagt, dass es nicht ganz so mäch­tig sein wird wie das baby­lo­ni­sche Reich. Dass es sich um das medo­per­si­sche Reich han­delt, ergibt sich aus den Schil­de­run­gen im fol­gen­den Kapi­tel des Buches Dani­el. Es erge­ben sich zudem star­ke Par­al­le­len, wenn man die Kapi­tel 2, 7 und 8 ver­gleicht, was die­se Deu­tung zusätz­lich bestä­tigt. Der letz­te König über die­ses Welt­reich war Dari­us (Dar­ei­os) III., genannt Kodo­man­nos.


Die Hüfte aus Bronze

Lenden der Statur

Dani­el sagt wei­ter, dass ein bron­ze­nes Reich, das über die gan­ze Erde rei­chen wür­de, fol­gen wird. Die­se Pro­phe­zei­ung soll­te sich erfül­len: Dari­us III., Herr­scher über Medo­per­si­en, wur­de zuneh­mend von einem jun­gen Mann aus dem Nor­den bedrängt. Mit nur 37.500 Mann schlug der 24-jäh­ri­ge Alex­an­der das 200.000 Mann umfas­sen­de Heer des per­si­schen Herr­schers. Dies geschah bei Issus im Jah­re 333 v. Chr. ( » mehr). Dari­us III. floh vor Alex­an­der und wur­de dabei von sei­nem eige­nen Satra­pen Bes­sos 330 v. Chr. ermor­det.8

Alex­an­der der Gro­ße – der größ­te Hee­res­füh­rer und Stra­te­ge aller Zei­ten. In nur acht Jah­ren erober­te er die gan­ze bekann­te Welt.9 Medo­per­si­en, Ägyp­ten… Nichts schien ihn auf­hal­ten zu kön­nen. Schließ­lich stieß er bis nach Indi­en vor. Aber sein Heer war kriegs­mü­de gewor­den. Nur unwil­lig trat er den Rück­zug an, um eine Meu­te­rei zu ver­hin­dern.

Völ­lig uner­war­tet ver­starb er im Juni 323 v. Chr. in Baby­lon am hef­ti­gen Fie­ber.10 Der 33-jäh­ri­ge Herr­scher ernann­te kei­nen Nach­fol­ger. In Kür­ze ent­brann­ten die soge­nann­ten „Dia­do­chen­kämp­fe” (Dia­do­chen – von grie­chisch diá­dochos: Nach­fol­ger). Die Hee­res­füh­rer (Alex­an­ders Gene­rä­le) ermor­de­ten dabei ohne Skru­pel Alex­an­ders gan­ze Fami­lie: den Halb­bru­der Phil­ipp Arr­hi­dai­os, die Mut­ter Olym­pi­as, die Wit­we Roxa­ne und den nach­ge­bo­re­nen Sohn.
Neben­bei bemerkt: Roxa­ne und Olym­pi­as waren bei­de genau­so skru­pel­los wie offen­bar vie­le der dama­li­gen Herr­scher. Roxa­ne hat z. B. Alex­an­ders ers­te Frau Bar­si­ne nach Baby­lon gelockt und umbrin­gen las­sen. Bar­si­ne war ver­mut­lich auch schwan­ger gewe­sen.

Es ent­brann­te ein hef­ti­ger Streit um die Thron­fol­ge, und das rie­si­ge Reich kam nicht zur Ruhe. Der Kon­flikt zwi­schen den Gene­rä­len Pto­le­mai­os (Pto­le­mä­us), Kas­san­dros (Kas­san­der), Lys­i­ma­chos, Seleu­kos einer­seits und Anti­go­nos und sei­nem Sohn Deme­tri­os ande­rer­seits gip­fel­te im vier­ten Dia­do­chen­krieg. In der Schlacht bei Ipsus 301 v. Chr. fiel der 81-jäh­ri­ge Anti­go­nos. Deme­tri­os konn­te flie­hen.

Das Welt­reich zer­fiel: Kas­san­dros regier­te im make­do­ni­schen Reich und wur­de dann sechs Jah­re spä­ter von Deme­tri­os ver­drängt. Pto­le­mai­os herrsch­te über das Pto­le­mä­er­reich, das die Gebie­te Ägyp­ten, Paläs­ti­na und Tei­le Syri­ens umfass­te. Zu dem Seleu­ki­den­reich gehör­ten Tei­le Klein­asi­ens, Meso­po­ta­mi­en und die Gebie­te bis an die Gren­zen Indi­ens. Das Reich des Lys­i­ma­chos umfass­te Thra­ki­en und gro­ße Tei­le von Klein­asi­en. Mit dem Ende des vier­ten Dia­do­chen­krie­ges und dem Tod Anti­go­nos kam es zur end­gül­ti­gen Auf­ga­be des Prin­zips der Ein­heit im ehe­ma­li­gen Alex­an­der­reich. Das gro­ße Welt­reich war in vier Tei­le zer­bro­chen ( » gro­ße Kar­te)).
20 Jah­re spä­ter hat­te Lys­i­ma­chos sei­ne Gebie­te an Seleu­kos ver­lo­ren, sodass schließ­lich Make­do­ni­en, das Seleu­ki­den­reich und das Pto­le­mä­er­reich übrig­blie­ben. (In Geschichts­bü­chern wer­den oft nur noch die letz­ten drei Rei­che erwähnt!)

Auch bei der Zuord­nung „Hüf­te aus Bron­ze“ kann auf die Schil­de­run­gen in Dani­el 7 und 8 ver­wie­sen wer­den, wel­che die hier prä­sen­tier­te Aus­le­gung stüt­zen. 


Die eisernen Beine

Beine der Statur

Auch das bron­ze­ne Reich ende­te, und es folg­te das eiser­ne Reich. Es war Rom, das nach und nach die Teil­staa­ten erober­te. Rom begann sich schon ab dem 4. Jh. v. Chr. deut­lich aus­zu­brei­ten. Make­do­ni­en wur­de 148 v. Chr. zu einer römi­schen Pro­vinz. Das Seleu­ki­den­reich wur­de erst 63 v. Chr., nach dem Ein­zug der römi­schen Legio­nen in Jeru­sa­lem, ver­nich­tet. Es war zu die­sem Zeit­punkt längst nur noch ein Schat­ten sei­ner eins­ti­gen Grö­ße. Pom­pei­us wan­del­te es zur römi­schen Pro­vinz Syri­en um.11 Das Pto­le­mä­er­reich konn­te sich sogar bis 30 v. Chr. in Ägyp­ten hal­ten, bis römi­sche Trup­pen Alex­an­dria ein­nah­men und Ägyp­ten eben­falls zur römi­schen Pro­vinz wur­de.
In Vers 40 heißt es nach Luther:

Und das vier­te [Reich] wird hart sein wie Eisen; denn gleich­wie Eisen alles zer­malmt und zer­schlägt, ja, wie Eisen alles zer­bricht, also wird es auch die­se alle zer­mal­men und zer­bre­chen.

Welch pas­sen­de Beschrei­bung für das römi­sche Impe­ri­um: Mit eiser­ner Här­te unter­warf es die damals bekann­te Welt. Schließ­lich erstreck­te sich das Reich von Gibral­tar bis zum Euphrat und von Nord­afri­ka bis Eng­land und bestand über ein hal­bes Jahr­tau­send! Obwohl es schon 395 n. Chr. zu einer Tei­lung in Ost- und West­rom kam, konn­te sich West­rom bis 476 n. Chr. hal­ten. Durch den sitt­li­chen Ver­fall und den Ansturm der Völ­ker­wan­de­rung kam es schließ­lich zum Unter­gang West­roms, und der ger­ma­ni­sche Fürst Odo­aker setz­te den letz­ten römi­schen Kai­ser, Romu­lus Augus­tu­lus, ab.12
Das ost­rö­mi­sche Reich konn­te sich zwar noch bis ins 15. Jahr­hun­dert hal­ten, war jedoch stän­dig in Grenz­kon­flik­te ver­strickt. Die Völ­ker­wan­de­rung mach­te auch die­sem Reich zu schaf­fen. Mus­li­mi­sche Völ­ker bedroh­ten es und erober­ten wich­ti­ge Städ­te wie Jeru­sa­lem. Finan­zi­ell rui­niert und mili­tä­risch geschwächt wur­de Kon­stan­ti­no­pel 1453 von den Osma­nen erobert. Doch die erhoff­te Hil­fe aus dem Wes­ten blieb aus.

Kom­men wir nun zu den Füßen des Stand­bilds! Die Füße sym­bo­li­sie­ren das Reich, das von einem gro­ßen Stein getrof­fen und zer­schla­gen wird! Danach wird Gott sein ewi­ges Reich auf­rich­ten! Es geht also hier um die Wie­der­kunft Jesu und das Ende die­ser Welt!


Die Füße des Standbilds

Füße der Statur

Vor­ab sei gesagt, dass es bis jetzt kei­ne ein­fa­che und ver­ständ­li­che Inter­pre­ta­ti­on für die Füße gibt. Das Eisen in den Füßen ist ein Rest des ver­gan­ge­nen römi­schen Impe­ri­ums. Aber was für ein Rest soll es sein? Es stellt sich auch die Fra­ge, was der Ton dar­stellt, der mit dem Eisen ver­mischt ist. Man kann sich auch die Fra­ge stel­len, war­um alle ande­ren Rei­che Metal­le waren und jetzt plötz­lich Ton auf­taucht! Es gibt ver­schie­de­ne Inter­pre­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten, doch wel­che wirk­lich zutrifft, lässt sich nicht mit Sicher­heit sagen. Tra­gen wir ein­fach zusam­men, was wir über den Ton und das Eisen wis­sen.

Zunächst muss ich noch auf die Über­set­zung in der Gute Nach­richt ein­ge­hen: Dort war die Rede von zwei König­rei­chen. Nun, wenn man beharr­lich an den zwei Rei­chen fest­hal­ten will, kommt man in Schwie­rig­kei­ten, sich die­ses Stand­bild rich­tig vor­zu­stel­len: Soll etwa ein Fuß aus Ton und einer aus Eisen sein? So steht es aber nicht geschrie­ben. Wie soll­ten sich dann auch Ton und Eisen ver­mi­schen? Man könn­te ein­wen­den: „So ist das doch nicht gemeint. Es sind ganz klar zwei Rei­che: Eins aus Ton, eins aus Eisen! – Es geht nur um die zwei unter­schied­li­chen Stof­fe!” Oder mög­li­cher­wei­se zwei unter­schied­li­che Macht­for­men?

Ist denn ein hal­ber Fuß aus Eisen und die ande­re Hälf­te aus Ton? Haben wir dann nicht schon vier Rei­che?
Nun kann man schon sehen, dass es jetzt zur über­mä­ßig detail­lier­ten Aus­le­gung kommt. Es ist eine kom­ple­xe Ange­le­gen­heit, aber viel­leicht ver­lan­gen wir ein­fach zu viel von die­sem Traum. Er zeigt den gro­ben Ver­lauf der Geschich­te. Las­sen wir die Fra­ge nach dem Ton und Eisen zunächst offen und betrach­ten, was der Text über sie sagt und was wir dar­über sagen kön­nen (Ver­se 42 und 43):

Ton und Eisen sind sehr unter­schied­lich. Ton ist sehr zer­brech­lich, also schwach – Eisen ist sehr fest, also stark. Den­noch ver­su­chen sie sich durch “Hei­rat” zu ver­bin­den. Man wird also nach Ein­heit stre­ben. Aber ihre Bemü­hun­gen sind ver­ge­bens und sie fal­len wie­der aus­ein­an­der.

Wie sieht es denn aus? Das Stre­ben nach Ein­heit ist heu­te über­all zu fin­den: Die euro­päi­schen Staa­ten (dar­un­ter gibt es star­ke und schwa­che) stre­ben nach enge­rer Zusam­men­ar­beit. Die Kir­chen set­zen sich für die Öku­me­ne ein und wol­len sich ein­an­der annä­hern. Die Regie­run­gen und der Vati­kan arbei­ten eng zusam­men.

Auch wenn man gewis­se Merk­ma­le in der geist­li­chen und welt­li­chen Land­schaft fin­den kann, muss ich zuge­ben, dass es immer noch sehr schwie­rig ist, genaue­re Aus­sa­gen zum Ton und zum Eisen zu machen. Doch soll­ten wir rea­lis­tisch sein: Kann man aus ein paar Ver­sen wirk­lich so viel her­aus­le­sen? Ich schre­cke davor zurück, aus eini­gen weni­gen Sät­zen die gan­ze Geschich­te ab Rom bis hin in die Zukunft genau zu deu­ten. Das erscheint mir als zu weit­ge­hen­de Inter­pre­ta­ti­on! Ver­su­chen wir doch ein­fach, die Sta­tue als Gan­zes zu betrach­ten: Die Men­schen errich­ten ein Reich nach dem ande­ren, aber ein jedes zer­fällt wie­der. Alle reli­giö­sen und poli­ti­schen Herr­schafts­sys­te­me konn­ten auf Dau­er kei­nen Frie­den stif­ten. Auch konn­ten sie Leid und Hun­ger nicht been­den; dazu sind die Men­schen trotz der hoch­ent­wi­ckel­ten Tech­no­lo­gie noch immer nicht fähig oder bereit!

Was bedeu­tet das für uns heu­te? Mir per­sön­lich zeigt der Traum aus Dani­el 2 etwas sehr deut­lich: Weder die EU noch die Ver­ein­ten Natio­nen wer­den Bestand haben. Auch wird es kei­ne Welt­re­li­gi­on geben, die hal­ten wird. Alle mensch­li­chen Sys­te­me wer­den fal­len – vom Stein getrof­fen. Es kommt der Tag, an dem Gott alle mensch­li­chen Herr­schafts­for­men zer­trüm­mert und ER (nicht der Mensch!) ein ewi­ges Reich errich­ten wird. ER wird Krie­ge, Zer­stö­rung, Leid und Hun­ger been­den. Die Welt treibt nicht im sinn­lo­sen Cha­os dahin. Nebu­kad­ne­zars Traum hat sich fast schon voll­stän­dig erfüllt. Die Geschich­te zeigt uns deut­lich, dass der Traum zuver­läs­sig ist. Es gibt vie­le wei­te­re bibli­sche Pro­phe­zei­un­gen (» mehr dazu: Pro­phe­ten und Pro­phe­zei­un­gen in der Bibel und in Hin­blick auf Jesus), die sich erfüllt haben. Auch sie bele­gen, dass Gott die Zukunft kennt. War­um soll­ten wir also das Ende des Trau­mes anzwei­feln?

Natür­lich ist der Traum aus Dani­el 2 nicht der ein­zi­ge, der von der End­zeit berich­tet. Dani­el hat­te noch wei­te­re Träu­me und Visio­nen (Gesich­te), die sich alle mit dem wei­te­ren Ver­lauf der Geschich­te beschäf­ti­gen. Ins­be­son­de­re Dani­el 7 & 8. Es erge­ben sich dabei erstaun­li­che Par­al­le­len zu der Offen­ba­rung! Wenn man sich mit den ande­ren Pro­phe­zei­un­gen beschäf­tigt, könn­te man viel­leicht rück­wärts dar­auf schlie­ßen, was mit dem Ton und dem Eisen gemeint ist.

Beson­ders zu Dani­el 7 (und zu Offen­ba­rung 13) gibt es eine inter­es­san­te, his­to­ri­sche Aus­le­gung, die wir im nächs­ten Abschnitt betrach­ten wer­den. » Hier geht es wei­ter zu Dani­el 7! 


Youtube-Empfehlung

Es gibt ver­schie­de­ne Vide­os, die das The­ma eben­falls behan­deln. Hier eine Aus­wahl.

Den­je­ni­gen, die kein Pro­blem damit haben, Fil­me auf Eng­lisch zu sehen, emp­feh­le ich zum The­ma Dani­el 2 die fol­gen­de Doku:

In der Doku tritt auch Micha­el Hasel auf, der von sei­nem Groß­va­ter Franz Hasel berich­tet. Des­sen Geschich­te ist in dem Buch ” Mit Gott an unse­rer Sei­te. Eine Fami­lie im Drit­ten Reich” nie­der­ge­schrie­ben. Wirk­lich beein­dru­ckend! Die Kin­der von Franz Hasel, Ger­hard (lei­der viel zu früh gestor­ben!) und Kurt Hasel sind bekann­te Theo­lo­gen gewor­den.

Wer der eng­li­schen Spra­che nicht so mäch­tig ist, kann sich zum The­ma auch fol­gen­de Vor­trä­ge anhö­ren:

Quel­le: https://www.joelmedia.de/aufnahmen/zukunft-erde-1-der-sturm-beginnt

Oder:

Quel­le: https://www.omega-konflikt.de/vortraege/


Start » Die End­zeit » Dani­el 2

Anlage

Abbildungen

Abbil­dung 1: Die hän­gen­den Gär­ten von Baby­lon ( » zei­gen)
Abbil­dung 2: Das Isch­tartor ( » zei­gen) – Bild­nach­weis: Von LBM1948 – Eige­nes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=88944304
Abbil­dung 3: Die Stadt Baby­lon ( » zei­gen)
Abbil­dung 4: Der Kyros-Zylin­der ( » zei­gen)
Abbil­dung 5: Dari­us III. ( » zei­gen)
Abbil­dung 6: Alex­an­der der Gro­ße ( » zei­gen)
Abbil­dung 7: Die Dia­do­chen­rei­che ( » zei­gen)


Literatur und Quellen

Anmer­kung: Ich habe vie­le ver­schie­de­ne Quel­len benutzt. Lei­der kann ich nicht bei jedem Satz ange­ben, auf wel­che Quel­le ich mich bezie­he. Z. T. habe ich auch Quel­len aus dem Inter­net ver­wen­det. Das meis­te müss­te sich mit ent­spre­chen­der Lite­ra­tur bestä­ti­gen las­sen. Ein Schul­ge­schichts­buch reicht dabei in der Regel nicht aus! Selbst mein Geschichts­band ([a], [b], [c]) muss kapi­tu­lie­ren, wenn es um Details geht.

[a] “Welt­ge­schich­te Band 1: Mor­gen der Mensch­heit”, H. Ple­ticha, Ber­tels­mann Lexi­kon Ver­lag GmbH, Güters­loh 1996
[b] “Welt­ge­schich­te Band 2: Im Schat­ten des Olymp”, H. Ple­ticha, Ber­tels­mann Lexi­kon Ver­lag GmbH, Güters­loh 1996
[c] “Welt­ge­schich­te Band 3: Rom und der Osten”, H. Ple­ticha, Ber­tels­mann Lexi­kon Ver­lag GmbH, Güters­loh 1996
[d] The Per­seus Pro­ject, Uni­ver­si­ty, http://www.perseus.tufts.edu, Dezem­ber 1998 (Die ver­wen­de­ten Quel­len sind auch im Anhang zu fin­den.)
[e] “Und die Bibel hat doch recht”, W. Kel­ler, ECON Ver­lag, Düs­sel­dorf 1989 


Anhang: Außerbiblische Quellen

Quel­len anzei­gen


1 [a] Sei­te 85 ( » Zurück)
2 [a] Sei­ten 181–186 ( » Zurück)
3 [d] Quel­le 1: [7.5.7 – 7.5.33] ( » Zurück, » Zei­gen)
4 [d] Quel­le 1: [7.5.15] ( » Zurück, » Zei­gen)
5 [d] Quel­le 3: [1.191.6] ( » Zurück, » Zei­gen)
6 [d] Quel­le 2: (10 chap. 11.§2) [10.229] ( » Zurück, » Zei­gen)
7 [e] Sei­te 282 ( » Zurück)
8 [b] Sei­te 291( » Zurück)
9 [b] Sei­te 279–293 ( » Zurück)
10 Die Ber­li­ner Mor­gen­post mel­de­te am 12.06.1998, dass Wis­sen­schaft­ler an der Uni­ver­si­tät von Mary­land (USA) ver­mu­ten, dass Alex­an­der an Sal­mo­nel­len-Typhus gestor­ben ist. Ihre Ergeb­nis­se ver­öf­fent­lich­te das Fach­ma­ga­zin “New Eng­land Jour­nal of Medi­ci­ne”. ( » Zurück)
11 [e] Sei­te 300 ( » Zurück)
12 [c] Sei­ten 251–252 ( » Zurück)


Friedefürst
Wahrheit
Fürst des Friedens
Gott der Wahrheit
Erster und Letzter
Abba
Hoffnung
voller Güte und Gnade
Fels
Adonai
Gott der Liebe
Jahwe
Jahwe
Schöpfer
Gott-Held
Lamm Gottes
Richter
Starker Gott
Ewiger
Heiliger
Nach oben scrollen