Diadochenreiche

Die Schlacht von Ipsos (301 v. Chr.) war ein ent­schei­den­der Wen­de­punkt der Dia­do­chen­krie­ge. Mit dem Tod des Anti­go­nos I. Mono­ph­thal­mos schei­ter­te der Ver­such, das Alex­an­der­reich unter sei­ner Füh­rung zu ver­ei­nen. Der Sieg der Koali­ti­on unter Seleu­kos I. und Lys­i­ma­chos besie­gel­te die Auf­tei­lung des Rei­ches Alex­an­ders auf meh­re­re dau­er­haf­te Macht­zen­tren.

Nach Ipsos eta­blier­ten sich im Wesent­li­chen vier grö­ße­re Herr­schafts­blö­cke:

Pto­le­mä­er­reich (Ägyp­ten)
Pto­le­mai­os I. Soter nahm an Ipsos nicht direkt teil, pro­fi­tier­te aber von der Schwä­chung sei­ner Riva­len. Sein Reich umfass­te Ägyp­ten, die Kyre­nai­ka sowie wie­der­holt Zypern und umstrit­te­ne Küs­ten­ge­bie­te in der Levan­te. Durch wirt­schaft­li­che Stär­ke und die Metro­po­le Alex­an­dria blieb das pto­le­mäi­sche König­reich das sta­bils­te der Dia­do­chen­rei­che und bestand bis 30 v. Chr.

Seleu­ki­den­reich (Asi­en)
Unter Seleu­kos I. Nika­tor ent­stand das räum­lich größ­te Dia­do­chen­reich. Es umfass­te Syri­en, Meso­po­ta­mi­en und wei­te Gebie­te bis in den Iran und nach Zen­tral­asi­en. Wich­ti­ge Zen­tren waren Seleu­kia am Tigris und das spä­ter gegrün­de­te Antio­chia. Die Aus­deh­nung und eth­ni­sche Viel­falt erschwer­ten lang­fris­tig die Kon­trol­le und begüns­tig­ten sepa­ra­tis­ti­sche Ent­wick­lun­gen (z. B. Bakt­rien).

Reich des Lys­i­ma­chos (Thra­ki­en & West­klein­asi­en)
Lys­i­ma­chos zähl­te zu den Haupt­ge­win­nern von Ipsos. Zu Thra­ki­en kamen gro­ße Tei­le West­klein­asi­ens hin­zu, wodurch sein Reich stra­te­gisch zwi­schen Euro­pa und Asi­en lag. Es war jedoch kurz­le­big: Lys­i­ma­chos fiel 281 v. Chr. bei Koru­pe­di­on, wor­auf­hin sein Herr­schafts­ge­biet rasch zer­fiel.

Make­do­ni­en (Kas­san­der und Nach­fol­ger)
Kas­san­der hielt Make­do­ni­en sowie die Hege­mo­nie über zen­tra­le grie­chi­sche Städ­te und Fes­tun­gen. Nach sei­nem Tod (297 v. Chr.) führ­ten Thron­strei­tig­kei­ten zu einer Pha­se poli­ti­scher Insta­bi­li­tät, bis sich schließ­lich die anti­go­ni­di­sche Dynas­tie durch­setz­te.

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