
Auf dieser Homepage wird das System der römisch-katholischen Kirche (Papsttum) deutlich kritisiert. So wird in einer biblischen “Endzeit”-Studie gezeigt, dass das Papsttum die Merkmale des kleinen Horns (Daniel 7) und des „antichristlichen Tieres” (Offenbarung 13) trägt. Doch es droht eine Falle: Zu leicht kann man sich in “Feindbildern” verlieren und nur auf das schauen, was andere falsch machen.
Dabei dürfen jedoch folgende Punkte nicht aus den Augen verloren werden:
- Das Papsttum ist nicht das einzige „Übel” auf der Welt! Es gibt auch andere Gebiete, auf denen ein antichristlicher Geist weht…
- Andere Probleme, wie Abnahme der Moral in der Gesellschaft, allgemeine Verrohung, Desinteresse an geistlichen Dingen, Egoismus und Lustprinzip, gehören ebenso zu den bedenklichen und gefährlichen Entwicklungen unserer Zeit. Das Papsttum darf nicht als Sündenbock dienen, denn sonst sieht man nur den Splitter beim Nächsten und nicht den Balken im eigenen Auge.
- Ein Leben nach Gottes Willen, ein Herz, wie Gott es sich wünscht, und eine Beziehung zu Gott – diese Dinge sind wichtiger, als das Wissen um die richtige Auslegung einer Prophezeiung. Dazu gehören auch Selbstprüfung und Selbstreflexion. Ja, wir sollen richtig und falsch unterscheiden – auch gut und schlecht. Wir dürfen Dinge beurteilen – sie unterstützen oder dagegen sprechen. Aber wir dürfen dabei unser eigenes Leben nicht ausklammern. Im Gegenteil. Unser eigenes Leben ist unsere erste Verantwortung.
- Unabhängig davon, welche Überzeugung ein Mensch hat, muss er mit Würde und in Liebe behandelt werden. Die eigene Überzeugung gibt niemandem das Recht, andere lieblos abzuweisen. Wir sind alle aus dem gleichen Fleisch – in uns fließt das gleiche Blut! Selbst wenn wir eine bestimmte Sichtweise als falsch erachten und ablehnen, so dürfen wir doch nicht unsere Mitmenschen ablehnen.
Navigationspfad:








