Die neue Welt in Gleichnissen von E. G. White,
Der Wert bildlicher Rede ist allgemein bekannt. Schon in vorchristlicher Zeit bedienten sich die Propheten Israels passender Gleichnisse, um ihre Ausführungen zu beleben und verständlicher zu machen. Doch der größte Lehrer aller Zeiten ist Jesus Christus, von dem seine Zeitgenossen sagten, er rede so, wie noch kein Mensch geredet hat. Als Wanderprediger durchzog er mit seinen Jüngern das schöne Land Israel, um sie auf ihre zukünftige Aufgabe vorzubereiten. Am Berghang, am Ufer des beliebten Kinnereth-Sees oder inmitten reifender Kornfelder fand er wunderbare Gelegenheiten zur Unterweisung seines Volkes. Die herrliche Natur war sein geeignetster Hörsaal. Er benutzte bekannte Vorgänge aus dem täglichen Leben, um die Geheimnisse des Himmelreiches zu erschließen. Ständig offenbarte er seinen Zuhörern die große Liebe des himmlischen Vaters durch seine packenden Gleichnisreden und durch seinen praktischen Hilfsdienst als heilender Arzt.
Auf den Seiten dieses Buches wird der Leser ganz persönlich angesprochen. In geistdurchwirkter Darstellung haben die Gleichnisse Christi bis heute nichts an Kraft und Aktualität verloren. Im Gegenteil, sie scheinen der “letzten Generation” in der Endzeit besonders gewidmet zu sein.
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